Heilpflanzenmonographie - Granatapfel

Granatapfel Punica granatum

Eine etwas andere Heilpflanzen-Monographie von Ines Sturm

Engelwurz

Ich durfte einen Vortrag von Dr. Michaela Döll genießen und es war einfach wunderbar und war für mich ausschlaggebend mich mit dem Granatapfel näher zu befassen, bzw. auszuprobieren.
Wichtig wie aus dem Vortrag und dem Buch bekannt wurde, war natürlich wie immer die Qualität der Produkte. Bio, weder gezuckert noch mit künstlichen Aromastoffen, oder sonstigen Zusatzstoffen versehen, Kaltpressung beim Öl. Der etwas höhere Preis lässt sich auch hier gut nachvollziehen, man benötigt z.B. für 1 Liter Öl etwa 500 kg Granatäpfel. Der naturreine Granatapfelmuttersaft (bio), ist besonders reich an Polphenolen, 40-mal höher als der Gehalt an Grüntee.

Denn als gesund galt ja die Paradiesfrucht immer schon, aber laut Dr. Döll ist sie eine wahre Powerfrucht. Bekannt ist diese tiefrote Frucht, das Symbol der Fruchtbarkeit, ewiger Jugend, Schönheit, Liebe seit 3000 Jahren. Warum Symbol der Fruchtbarkeit? Ein Granatapfel der viele Samen, es können bis zu 800 sein, enthält – logisch dass es als Symbol für die Fruchtbarkeit gilt. Sie gedeiht im gesamten Mittelmeerraum, aber ich habe diesen wunderbaren Baum auch schon in Vorarlberg gesehen. Mehrere hundert Studien weltweit, belegen die Anwendung als Lebenselixier.

Den vielseitigen Gehalt an Inhaltsstoffen des Granatapfels empfiehlt Dr. Döll: im Alter, bei chronischen und akuten Entzündungen,bei Fastenkuren, für Raucher, bei Sonnenexposition,bei Stress und Leistungsdruck, bei übermäßigem Alkoholgenuss, in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Medikamenteneinnahme, vorbeugend bei Herzkreislaufbeschwerden, um das Immunsystem zu stärken, außerdem hilft der Granatapfel vorbeugend bei Prostatakrebs, bei Gelenkserkrankungen und Arteriosklerose, erhat eine zellschützende Wirkung und einen positiven Effekt auf das Hautbild im Zuge des älter werden und eine positive Auswirkungen im Klimakterium, schützt gegen Haarausfall ... eine Frucht für Jedermann/frau.

Gerade die antioxidative Wirkung ist im Granatapfel ist um ein Vielfaches höher als in Traubensaft, Rotwein, Heidelbeeren. Also regelmäßig Granatäpfel essen, Granatapfelsaft trinken in unterschiedlichen Rezepten mit einfließen lassen. Wer möchte nicht eine schöne Haut, gesunde Haare, Nägel, gute Gesundheit und Lust aufs Leben und mehr haben.

Wer sich genauer informieren möchte: sehr lehrreiches Buch von Michaela Döll: Heilfrucht Granatapfel, mit zahlreichen Rezepten und Anwendungsgebieten von A bis Z.

So essen Sie den Granatapfel: Am besten halbieren Sie die Früchte horizontal, ritzen die äußere harte Schale an den dünnen Häutchen ein und biegen die Frucht sternförmig auf. Ziehen Sie die weißen, gerbsäurehaltigen Trennwände vorsichtig ab, sie schmecken bitter. Löffeln oder lutschen Sie die frei liegenden roten Beeren. Mit einer Zitruspresse können Sie die halbierten Früchte auch entsaften.

Persönliche Erfahrung: Die erste und somit auch schon positive Anwendung:
Als meine Tochter sich einer Thympanoplastik unterziehen musste. Seit neun Jahren hatte meine Tochter ein offenes Trommelfell, ständige Mittelohrentzündungen begleiteten uns während dieser Jahre.
Wir begannen unter anderem gemeinsam die Einnahme des Muttersaftes, eine Woche vor Operationstermin um das Immunsystem zu stärken und die regelmäßige Einnahme führten wir bis 3 Wochen nach der Operation durch. Die Operation dauerte vier Stunden und der Operateur teilte mir mit, dass ihr restliches Trommelfell massiv sklerotisch gewesen war.
Nur 6 Wochen nach der Operation war das Ohr geheilt und seit 9 Jahren hat meine Tochter nun ein gesundes Ohr (Trommelfell und normales Hörvermögen). Eine wunderbarer Erfolg und jedes weitere Wort ist überflüssig.